Gästezähler
|
Bürgerschützenverein Schüttorf
von 1930 e.V. |
| | Fanfarenzug |



















 |
Der Fanfarenzug des Bürgerschützenvereins von 1930 e.V.
Schüttorf

Der Fanfarenzug des BSV gehört seit 1965 dem Bürgerschützenverein an.
Gegründet wurde er auf die Initiative einiger musikbegeisterter Bürger,
die in der 1. Versammlung im November 1957 in der Gaststätte
Steggewentze,
Schüttorf statt fand.
Im darauf folgenden Monat Dezember konnte schon der erste Übungsabend
im Waldschlößchen, Schüttorf abgehalten werden.
Die Funktion des Übungsleiters übernahmen zunächst Gerhard Leerkamp
und
Alfred Kiewitt.
Das auf die Dauer ein gelernter Übungsleiter erforderlich war, wurde schnell
erkannt.
Mann verpflichtete Willi Wulff aus Nordhorn, der es fertig brachte,
durch intensives Üben schon am 1.Mai 1958 in Salzbergen bei einem Reitturnier
öffentlich mit uns aufzutreten.
Einen Monat später, im Juni 1958, war dann der 1. große Auftritt des
Fanfarenzuges beim Bürgerschützenfest in
Schüttorf. Er wurde bei allen Auftritten stürmisch gefeiert und gab eine gute
Visitenkarte ab. |
|
|
Ab 1960 übernahm dann der neue Übungsleiter Günther Mittelstädt seine
Tätigkeit auf.
Mit ihm gelang es dem Fanfarenzug schnell neue Märsche hinzuzulernen.
Es wurden nach und nach immer bessere und verschiedenartigere Instrumente
gekauft.
Durch die Umstellung von Langfanfaren auf Ventilfanfaren im Jahre 1966 war es
dem Fanfarenzug nun möglich,
die Wahl der Musikstücke enorm zu vergrößern. Trotz bemerkenswerter
musikalischer Erfolge stagnierte er zu Beginn
der 60er Jahre in personeller Hinsicht. Um eine Lösung zu finden, schloß sich
der Fanfarenzug 1965 dem
Bürgerschützenverein an.
Der Nachwuchs kam und somit konnte 1968 auch ein Jugendfanfarenzug gegründet
werden.
In den 80er Jahren verfügte der Fanfarenzug über 48 Spieler, der
Jugendfanfarenzug über 52 Spieler. |
| |
|
Der Vorstand |
| 1. Vorsitzender |
Maik Strubbe |
| 2. Vorsitzender |
Benjamin Rüggen |
| Tambourmajor |
Benjamin Rüggen |
| Kassierer |
Andrea Rüggen |
| Schriftführer |
Heiko Groon |
| Gerätewart |
Jürgen Mecklenburg |
| Jugendsprecher |
Kevin Casum |
|
| Kontaktadresse: Maik Strubbe, Stettinerstr. 9, 48465 Schüttorf,
Tel.
0162/2980332 oder 05923/978879 |
| |
 |
| |
 |
| |
| |
| Chronik |
1957: Entstehung des Fanfarenzuges
Wie so häufig bei Vereinen, ist auch die Entstehung des Fanfarenzuges auf die
Initiative einiger musikbegeisterter
Bürger zurückzuführen. Beim Fanfarenzug handelt es sich dabei um Alfred
Kiewit, Gerhard Leerkamp und
Gerd Woorthuis.
Diese drei, die man schlechthin als die Väter des Fanfarenzuges bezeichnen
kann, beschlossen im Herbst 1957,
in Schüttorf einen Fanfarenzug zu gründen. Da diese drei alleine jedoch nur
einen sehr spärlichen Musikzug abgeben
würden, bemühten sie sich, insbesondere in Bekanntenkreisen sowie bei
Arbeitskollegen Interesse für ihre Idee zu wecken.
Das Ergebnis dieser Bemühungen war die erste Versammlung dieser neuen Gruppe,
die im November 1957 bei
Steggewentze in Schüttorf stattfand. An dieser Gründungsversammlung nahmen
teil:
Martin Dove
Christian Eesmann
Alfred Kiewit
Gerhard Leerkamp
Heinz Niehaus
Gustav Schröder
Erich Verwold und
Gerd Woorthuis |
| |
Auf dieser Versammlung wurde beschlossen, sich mit der Schützengilde Nordhorn,
welcher in früheren Jahren ein
Fanfarenzug angehörte, in Verbindung zu setzen, um sich deren Erkenntnisse und
Erfahrungen zunutze zu machen.
Auch die erste Ausstattung der Instrumente 5 Langfanfaren und 3
Landsknechtstrommeln wurden von diesem Verein
erworben.
Als nunmehr auch die Instrumente vorhanden waren, konnte im Dezember 1957 auf
dem Waldschlößchen der erste
Übungsabend stattfinden. Die Funktion eines Übungsleiters übernahmen zunächst
einmal Gerhard Leerkamp und
Alfred Kiewitt, die bereits eine gewisse Erfahrung im Fanfarenspiel besaßen.
Daß jedoch auf die Dauer ein gelernter
Übungsleiter unbedingt erforderlich war, wurde sehr schnell erkannt. So ist es
dann auch gelungen, Willi Wulf aus
Nordhorn für die Tätigkeit des Übungsleiters zu gewinnen. Dieser hatte bereits
mehrere Fanfarenzüge geleitet, u. a.
den der Schützengilde Nordhorn.
Mit ihm wurde nun das Repertoire an Märschen erweitert. Nachdem sich die
musikalischen Künste bisher lediglich
auf Teile des Fehrberliner Reitermarsches und Teile der Kreuzritterfanfare
beschränkten, wurden nun in relativ kurzer
Zeit drei Märsche hinzugelernt. Darüber hinaus schlossen sich in dieser Zeit
weitere Interessenten dem Fanfarenzug an.
Nach intensivem Üben in den ersten Monaten des Jahres 1958 wurden die ersten
fünf Märsche
Berliner Fahnenmarsch, Fanfarenmarsch, Ferberliner Reitermarsch,
Kreuzritterfanfare, Hörnermarsch
so gut beherrscht, daß bereits am 1. Mai 1958 bei einem Reitturnier in
Salzbergen der erste Auftritt des
Fanfarenzuges Schüttorf stattfinden konnte.
Der erste Auftritt in Schüttorf fand im Juni 1958 auf dem Schützenfest des
Bürgerschützenvereins statt.
Der damalige Bericht der Grafschafter Nachrichten ist nachstehend original
abgedruckt: |
| |
|
„Der Fanfarenzug Schüttorf stellt sich vor! |
Schüttorf ist um eine musizierende Gemeinschaft reicher geworden. Beim
Schützenfest der Bürgerschützen stellte
sich der Fanfarenzug Schüttorf der Bürgerschaft vor. Und wir müssen sagen, daß
sein Debüt recht eindrucksvoll und
vielverheißend war. Der Fanfarenzug wurde im November vergangenen Jahres
gegründet, im Januar begann er unter
der Leitung von Willi Wulf, Nordhorn, mit den Proben. Der Zug besteht aus 13
Fanfaren und drei
Landsknechtstrommeln.
Ihre Spieler haben die Instrumente wirklich nicht rosten lassen. In wenigen
Monaten nur haben die Bläser und Trommler
ein beachtliches Können erworben und sich ein erstaunlich großes Repertoire
an publikumswirksamen Märschen
zugelegt.
Auch das bei einem Fanfarenzug nun einmal übliche „Spiel für die Augen", das
Drum und Dran exakter Kunstgriffe,
wird schon erstaunlich gut beherrscht. Die schmucken Uniformen tun ein
übriges, den guten Gesamteindruck, den der
Fanfarenzug bei seiner ersten ersten Vorstellung hinterließ, zu verstärken.
Im Festzug der Bürgerschützen war der Fanfarenzug mit von der „Parade", und er
gab eine gute Visitenkarte ab.
Spielte er auf dem Festplatz auf, war er immer von Zuschauer- und
Zuhörerreihen dicht umringt.
Wir wünschen dem jüngsten Schüttorfer musizierenden Korps Glück auf zu
weiteren Taten!"
Es sollte nicht unerwähnt bleiben, daß die einzelnen Spieler des Fanfarenzuges
alle Anschaffungskosten (insbesondere
Uniformen und Instrumente) selbst aufzubringen hatten. Daß das monatliche
Einkommen zu dieser Zeit mit den heutigen
Verdienstmöglichkeiten nicht zu vergleichen ist, braucht wohl nicht
besonders hervorgehoben zu werden. Es soll
lediglich
verdeutlichen, mit welchem Idealismus die bereits erwähnten Spieler zu Werke
gingen.
Trotz allem Idealismus und der Bereitschaft, finanzielle Opfer zu bringen, war
es auf die Dauer natürlich erforderlich,
daß die Auftritte des Fanfarenzuges honoriert wurden. Der erste
„professionelle" Auftritt war dann 1959 auf einem
Betriebsfest der Firma Stemmann in Schüttorf. Die Spieler erhielten als
Honorar eine Verzehrkarte für den Abend.
Darüber hinaus leistete der Firmenchef Karl Stemmann einen Beitrag für die
Anschaffung von Kesselpauken.
In diesem Jahr 1959 stellte der Fanfarenzug seine bereits zu diesem Zeitpunkt
erstaunliche Vielseitigkeit unter Beweis:
Eine Abordnung wirkte während der Spielzeit 1959 an jedem Mittwoch auf der
Freilichtbühne in Bentheim mit. Als
Landsknechte verkleidet sorgten sie für die musikalische Umrahmung in
„Wallensteins Lager".
Trotz dieser bemerkenswerten musikalischen Erfolge stagnierte der Fanfarenzug
zu Beginn der 60er Jahre in personeller
Hinsicht. Ein Problem übrigens, mit dem in dieser Zeit Musikzüge allgemein zu
kämpfen hatten.
Zur Lösung dieses Problems entschloß sich der Fanfarenzug zu folgenden zwei
Maßnahmen:
1. Im Jahre 1965 schloß sich der Fanfarenzug dem Bürgerschützenverein
Schüttorf an. Ziel dieses Schrittes war,
innerhalb der großen Institution Schützenverein wirksamer um Nachwuchs zu
werben. Rückblickend kann gesagt
werden, daß diese Maßnahme ein voller Erfolg war und die soeben beklagte
personelle Stagnation damit beendet
werden konnte. Trotz der Zugehörigkeit zum Bürgerschützenverein Schüttorf
konnte der Fanfarenzug bis zum heutigen
Tage ein hohes Maß an Eigenständigkeit bewahren.
2. Darüber hinaus hat der Fanfarenzug durch die Gründung eines Jugendzuges im
Jahre 1968 dafür gesorgt,
daß die Existenz des Fanfarenzuges auch auf lange Sicht gesichert sein dürfte.
Auf den Jugendzug wird an anderer
Stelle in diesem Heft noch gesondert eingegangen.
Die bereits geschilderte extrem hohe Nachfrage nach Auftritten des
Fanfarenzuges sorgte auch in den letzten Jahren
dafür, daß es im Sommer nur selten ein Wochenende gab, an dem der Fanfarenzug
„dienstfrei" hatte.
Wenn man in diese Überlegungen mit einfließen läßt, daß während des ganzen
Jahres wöchentlich einmal, mitunter
gar zweimal geübt wird, und die einzelnen Spieler für ihre Auftritte keine
„Gage" erhalten, läßt sich leicht ermessen,
welcher Idealismus im Fanfarenzug herrscht.
Geht man davon aus, daß auch weiterhin der Idealismus herrscht, der bisher den
Fanfarenzug ausgezeichnet hat,
so werden auch in Zukunft die Erfolge nicht ausbleiben. |
| |
 |
| Bild: 1958 |
|
|
|
Die Grafschafter Nachrichten schrieben seinerzeit: |
„Fanfarenzug Schüttorf feiert größten Erfolg Bei Wettstreit in Königswinter
zwei erste Plätze
Der Fanfarenzug der Bürgerschützen Schüttorf feierte am Wochenende seinen
bisher größten Erfolg. Der Zug, der
in diesem Jahre seinen 15. Geburtstag feiert, nahm an einem internationalen
Spielmannszugtreffen in Königswinter
teil und belegte dort in der Sonderklasse und bei einem Festumzug jeweils
den ersten Platz. Damit hat sich der Fanfarenzug,
der schon in den Niederlanden und bei lokalen Ereignissen große Erfolge
feierte, auch international profiliert.
Insgesamt 39 Fanfarenzüge, Drumbands und Tambourchors nahmen an der
internationalen Veranstaltung teil. In der
Klasse „S", in der mit allen Raffinessen und Tricks gespielt werden darf,
stellten die Schüttorfer, die erstmals an einem
solchen Wettkampf teilnahmen, alle anderen Züge in den Schatten. Sie
begeisterten mit ausgefeilter Technik und
hervorragender Stückwahl.
Auch beim Festumzug auf der Rheinpromenade ließen die Grafschafter die anderen
Spielleute in der Bewertung
hinter sich. Weltbekannte Züge, unter anderem aus Essen, Köln, Düsseldorf und
Bonn, hatten keine Chance gegen
die Schüttorfer, die alle möglichen 15 Punkte erreichten. Mit dieser Leistung
gewann der Fanfarenzug der Bürgerschützen
erstmals den Bürgermeisterpokal der Stadt Königswinter, den sie im nächsten
Jahr verteidigen wollen." |
Einige Vertreter des ebenfalls an dem Wettstreit teilnehmenden Fanfarencorps
Rot-Weiß Bonn waren von den
Schüttorfern
so beeindruckt, daß sie den Fanfarenzug Schüttorf auf der Stelle
für das im nächsten Jahr stattfindende
500-jährige Jubiläum des Schützenvereins St. Hubertus Bonn verpflichteten.
Ähnlich wie beim Besuch in Königswinter
wurde auch in Bonn das Nützliche mit dem Angenehmen verbunden, indem auch die
besseren Hälften der Spieler
mitgefahren sind, so daß auch diese Fahrt den Charakter eines
Betriebsausfluges hatte.
Am 8. und 9. Mai war der Fanfarenzug dann selber Ausrichter eines
Musikwettstreites. 2.000 Besucher erfreuten
sich an dem klingenden Spiel der 18 Musikzüge. Die höchste Punktzahl des Tages
erreichte seinerzeit das Fanfarencorps
S & D Rheine. |
| |
|
1962: Karneval |
Wie in der Regel bei allen Musikzügen, so fanden auch beim Fanfarenzug die mit
Abstand meisten Auftritte stets
im Sommer statt. Bevorzugt waren seit jeher Schützenfeste und ähnliche
Veranstaltungen. Um nun im Winter ein
kleines Gegengewicht zu bilden, spielt der Fanfarenzug Schüttorf seit Jahren
auch auf Karnevalsumzügen.
Begonnen wurde damit bereits im Jahre 1961 auf dem Karnevalsumzug in Gronau.
Zu dieser Stadt verbindet den Fanfarenzug ohnehin ein besonders gutes
Verhältnis, welches in den zahlreichen
Auftritten zu den verschiedensten Anlässen zum Ausdruck kommt.
Seit 1962 spielt der Fanfarenzug ohne Unterbrechung auf dem großen
Karnevalsumzug am Sonntagnachmittag
in Oldenzaal (Holland). Seit jeher wird dieser Umzug von einer großen
Menschenmenge an den Straßenrändern
Oldenzaals bestaunt.
Um den Zuschauern einen möglichst karnevalsgerechten Anblick zu bieten, hatten
sich die Spieler bei dem Umzug
1968 nach eigener Phantasie kostümiert.
Seit 1971 spielt der Fanfarenzug noch bei zwei weiteren Umzügen mit und zwar
am Samstagnachmittag in
Denekamp (Holland) und am Montagnachmittag in Münster. Gerade der Umzug in
Münster stellt mit seinen für
Grafschafter Verhältnisse ungewöhnlichen Dimensionen immer wieder ein
besonderes Ereignis dar.
Daß der
Fanfarenzug in Münster seit einigen Jahren die Startnummer 1 trägt, kann
durchaus als Beweis dafür gewertet
werden, daß man in Münster mit den gezeigten Leistungen zufrieden ist.
Der Fanfarenzug war stets bemüht, auf den Karnevalsumzügen möglichst
vollzählig anzutreten. Hierzu folgendes
Beispiel:
Am Karnevalssonntag 1968 versperrten derartig hohe Schneeverwehungen die
Straßen, daß die drei Ohner Spieler
Günter und Werner Schrapp sowie Johann Jeurink keine Möglichkeit sahen, nach
Schüttorf zu kommen. Auf einen
telefonischen Hilferuf hin wurden diese drei dann von der Freiwilligen
Feuerwehr Schüttorf abgeholt.
Überhaupt unterhält der Fanfarenzug zu Ohne immer ein besonders gutes
Verhältnis, welches wohl in erster Linie
auf die langjährige Mitwirkung von vier Ohner Spielern zurückzuführen ist. Zu
den drei bereits genannten gesellte
sich vor Jahren mit Johann Spering noch ein vierter Ohner. |
| |
 |
| Bild: 1967 |
| |
| |
|
1967: Jugendfanfarenzug |
Im Winter 1967/68 erkundigten sich die vier Schüler Werner und Horst Rüggen,
Klaus-Otto Schilling und
Friedhelm Kersken beim Übungsleiter Günter Mittelstadt, ob es nicht auch für
sie eine Möglichkeit gäbe, im
Fanfarenzug mitzuwirken. Da es nicht ganz unproblematisch war, diese Jungen
direkt in den Fanfarenzug zu
integrieren, wurde nach Wegen gesucht, einen gesonderten Jugendzug
aufzustellen. Diese Idee hatte sich in
Schüttorf sehr schnell herumgesprochen. Nach vier Wochen hatten sich 35 (!)
Jungen (die meisten im Alter
von 12 bis 15 Jahren) beim Fanfarenzug angemeldet. Da die alten Instrumente
des Fanfarenzuges noch vorhanden
waren, konnten diese den Jungen sofort zum Üben zur Verfügung gestellt werden.
Und die Jungen sorgten dafür,
daß die Instrumente nicht rosteten. Mit großem Eifer und erstaunlicher
Ausdauer gingen die jungen Spieler daran,
das Fanfarenhandwerk zu erlernen. Bei dieser Gelegenheit sollte noch einmal
Günter Mittelstadt besonders
hervorgehoben werden, der mit unglaublicher Geduld dafür gesorgt hat, daß der
Jugendfanfarenzug bereits zum
Bürgerschützenfest 1968 erstmals öffentlich auftreten konnte.
Das Bild zeigt den Jugendfanfarenzug bei einem seiner ersten Auftritte. Den
Farben des Seniorenzuges
(schwarz-weiß) angepasst, boten sie der Öffentlichkeit ein imposantes Bild.
Dank intensiven Übens blieb dann auch der Erfolg nicht aus
Mit erreichen einer bestimmten Altersgrenze konnten die Jugendlichen auf
eigenen Wunsch in den Seniorenzug
eintreten. Zur Zeit gehören dem Seniorenzug 14 Spieler an, die einst aus dem
Jugendzug hervorgegangen sind.
Einmal wegen dieser Eingliederung, aber auch wegen verschiedener anderer
Gründe herrscht im Jugendzug eine
große Fluktuation. Daß trotz vieler Abgänge auch heute noch 37 Jungen dem
Jungfanfarenzug angehören, ist das
Ergebnis gezielter Werbung. Zum Beispiel veranstaltete der Fanfarenzug am 15.
Dezember 1973 einen
Werbenachmittag in der Gaststätte Venhaus. U. a. bekamen alle Jungen einen
Preis, die es fertig brachten,
der Fanfare einige Töne zu entlocken. An diesem Nachmittag bekundeten 30
Jungen Interesse für die Ausbildung
im Jugendfanfarenzug und wollten sich zur nächsten Übungsstunde einfinden. |
| |
 |
| Bild: 1972 |
| |
|
1977: Passive Mitglieder des Fanfarenzuges |
Im jähr 1977 kamen die ersten Anfragen über eine passive Mitarbeit im
Fanfarenzug. Hier handelte es sich
zum einen um ehemalige Spieler, als auch um sonstige Interessenten aus
Schüttorf und Umgebung. Die ersten
passiven Mitglieder waren Gerd Woorthuis, Alfred Kiewit, Erich Verwold, sowie
Hr. Mensink aus Denekamp,
Niederlande. Bis heute zählt der Fanfarenzug insgesamt 185 Personen zu seinen
passiven Mitgliedern.
Ein Dank gilt allen Passiven, die uns finanziell oder durch Ihren
Arbeitseinsatz bei Veranstaltungen unterstützen.
Haben Sie auch Interesse an einer Mitgliedschaft im Fanfarenzug im BSV
Schüttorf, dann füllen Sie einfach
unten stehenden Abschnitt aus. Sie werden dann automatisch zu allen
Großveranstaltungen des Fanfarenzuges
eingeladen. |
| |
|
1978: Musikkassetten des Fanfarenzuges |
Im Jahr 1978 entschloss man sich, eine Kassette mit den Musikstücken des
Fanfarenzuges aufzunehmen.
Dies wurde in einem Studio in den Niederlanden verwirklicht. Der Erlös der
Kassettenverkäufe diente u.a.
auch zur Finanzierung der ersten Amerikafahrt. |
| |
| Inhalt Kassette 1: |
Seite I: BSV-Vereinslied • La-Paloma - Die weiße Taube • Aloa-6e • Bier auf
Hawaii • Mohikana •
An der Elbe • Fuhrmannslied • Mit Sang und Klang
Seite 2: Trompeten-Echo •
Die schöne Bürgenländerin • Kivers of Babylon • Capri-Fischer • Hamburger
Veermaster •
Echo der Liebe |
| |
|
1978: I.
Steubenparade in New York |
1978 wurde dann die bislang größte Reise des Fanfarenzuges angetreten.
Hauptgrund der Fahrt war das
Mitwirken bei der Steubenparade in New York. Man verband diese Fahrt mit einem
10-tägigen Aufenthalt
in den USA. Während dieses „ Urlaubs" wurden auch einige Konzerte gegeben,
unter anderem auf den Stufen
des Capitols, bei einigen Volksfesten von deutschstämmigen Amerikanern und
auch im Rathaus von Manhatten.
In den nächsten Jahren mußte dann sehr viel Freizeit für die vielen Auftritte
geopfert werden, um u. a. die sehr
hohen Ausgaben für die Amerikafahrt wieder einzuspielen.
Ein besonderer Dank gilt auch Günter Voigt, der im Jahr 1981 das Amt des
Übungsleiters übernahm.
Er trug maßgeblich dazu bei, daß der Fanfarenzug sein Repertoire auf die
heutige Breite ausweiten konnte.
Außerdem hat er sehr viele Musikstücke speziell auf die Instrumentenbesetzung
des Fanfarenzuges umgeschrieben. |
 |
| |
|
1985: Oktoberfest |
Im Jahr 1985 wurde das erste Oktoberfest auf dem Festplatz bei der Caststätte
Venhaus in Samern gefeiert.
Die Veranstalter, der Fanfarenzug Schüttorf und der Festwirt Eylering, hatten
sich sehr große Mühe mit der
Gestaltung des Festzeltes gemacht. Auch wurde speziell für dieses Fest auf
bayerische Gastronomie umgestellt.
Es gab Weißwurst und Leberkäse vom Grill, und selbstverständlich kam aus den
Zapfhähnen nur original
Löwenbräu-Bier. Das Festprogramm erstreckte sich über 3 Tage und wurde am
Freitag mit einem Jugendabend
eingeleitet. Am darauf folgenden Samstag gab es zunächst einen sehr gut
besuchten Altennachmittag.
An der musikalischen Gestaltung waren auch einige Gastvereine beteiligt. Die
Spieler dieser Musikzüge
wurden bei den Mitgliedern des Fanfarenzuges Schüttorf privat untergebracht.
Abends wurde dann ein
großer volkstümlicher Abend ausgerichtet. Hier waren viele Stars der
Volksmusik, wie z. B. die Maintaler
Musikanten, Pat und Paul und auch Manni Daum für die Unterhaltung des sehr
gut besuchten Zeltes verantwortlich.
Am Sonntag wurde ein großer Stemmarsch mit anschließendem Festkonzert
durchgeführt. Hier waren viele befreundete
Spielmanns- und Fanfarenzüge aus nah und fern mit von der Partie. |
| |
|
1987: Weibliche Spieler im Fanfarenzug |
Nach 30 Jahren Männerwirtschaft wurden 1987 die ersten Mädchen in den
Fanfarenzug aufgenommen.
Der Anteil an weiblichen Spielern im Jugendfanfarenzug lag derzeit bei ca. 60
%. Obwohl der Übergang
zum Seniorenzug im Alter von 16-18 Jahren vonstatten geht und die jungen
Frauen oftmals andere Interessen
haben, sind momentan fünf weibliche Spieler im Seniorenzug aktiv. Auch im
Vorstand und im Festausschuss
haben sich einige der jungen Damen bisher sehr gut behauptet. |
| |
|
1989: II.
Steubenparade in New York |
Im Jahr 1989 ging es dann zum zweiten Mal über den großen Teich zur
Steubenparade nach New York.
Wie auch schon bei der ersten Fahrt, wurde rund um die Parade ein 10-tägiger
Aufenthalt mit sehr vielen
Auftritten geplant. Man besuchte die Städte New York, Washington, Atlantic
City und Philadelphia.
Der Fanfarenzug nahm an den beiden großen Paraden in New York und Philadelphia
teil und spielte
u.a. auch wieder auf den Stufen des Capitols. Die folgenden Fotos zeigen den
Fanfarenzug bei der
Steubenparade in New York und beim Capitol in Washington. Für alle Spieler,
egal ob sie bereits bei der
ersten Fahrt dabei waren, oder ob sie zum erstenmal in den Vereinigten Staaten
waren, war die Reise ein
unvergleichbares Erlebnis. |
| |
|
1990: Mitbegründer schied aus |
Im jähr 1990 schied der Mitbegründer und langjährige Tambourmajor Gerd
Leerkamp aus dem aktiven
Vereinsleben aus. Sein Amt übernahm der bis dahin als 2. Tambourmajor tätige
Heinz-Arno Kersken.
Gerd Leerkamp ist allerdings bis heute dem Fanfarenzug treu geblieben und ist
sehr oft an der Organisation
und Durchführung von Vereinsfesten beteiligt.
m selben Jahr beendeten auch die Spieler Günther Voigt, Richard Wanning und
Heinz Kruse ihre aktive
Tätigkeit. Auch diese Spieler waren viele jähre im Vorstand des Fanfarenzuges
tätig und sehr stark am
Aufbau des Zuges beteiligt. Alle diese ehemaligen Spieler sind als
Ehrenmitglieder auf den Festen und
Feiern des Fanfarenzuges fast immer vertreten. |
| |
Der Fanfarenzug hat z. Zt. ca. 40 Auftritte pro Jahr. Der Hauptanteil besteht
hier in Auftritten bei vielen
Volks- und Schützenfesten in der näheren Umgebung. Aber auch für viele
Ständchen wie z. B. bei
Geburtstagen, grünen Hochzeiten, Silberhochzeiten oder anderen Jubiläen wird
der Fanfarenzug immer
wieder gerne verpflichtet. |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
| |
Fragen oder Probleme in Zusammenhang
mit dieser Website richten Sie bitte an
[Webmaster].
Copyright © 2003 [WOB]. Alle Rechte vorbehalten.
Stand:
Dienstag, 22. Februar 2011.
|
| |
|
| |
|
| | |
| |
|
| | |
| |
|
| | |
| |
|
| | |
| | |
| | |
| |
|
| | |
| |
|
| | |
| |
|
| | |
| |
|
| | |
| | |
| | |
|